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Himmlisch, wenn es im ganzen Haus nach frischem Brot duftet! Wer einmal entdeckt hat, wie lecker selbst gebackenes Brot schmeckt und wie viel Spaß das Backen macht, möchte darauf nicht mehr verzichten. Werden auch Sie zum „Eigenbrötler“ und kreieren Sie Ihre eigene Brotzeit. Sicher, es gibt unzählige Sorten von Brot, jedoch ist das Grundrezept eigentlich immer das gleiche: Mehl, Hefe oder Sauerteig, Wasser, Salz plus genügend Zeit zum Gehen. Bevor Sie jetzt jedoch Ihre eigene Backstube eröffnen, gilt es, ein paar Dinge zu beachten: Ihre Küche sollte warm sein und Ihr Zubehör ungefähr Zimmertemperatur besitzen. Bei der Vermengung der Zutaten nie die Flüssigkeit im Ganzen hinzufügen, sondern in dosierten Mengen. Die verschiedenen Mehle nehmen die Flüssigkeit unterschiedlich auf, so dass Sie je nach Rezept mehr oder weniger Wasser beziehungsweise Milch hinzufügen müssen. Teige aus weißem Mehl sollten immer ziemlich fest und elastisch sein, Teige aus Roggenmehl eher weich und geschmeidig. Beim Teigkneten dürfen Sie Geduld und Kraft beweisen. Eine Teigknetmaschine ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich, da sich grundsätzlich jeder Brotteig von Hand kneten lässt. Nach ausreichendem Kneten verlangt der Teig Ruhe, um richtig aufgehen zu können. Besonders einfach sind Weizenbrote mit Hefe zuzubereiten, aber auch Brote aus Sauerteig sind kein Hexenwerk – sie benötigen nur etwas mehr Zeit. Für Hefebrot nimmt man Mehl, Hefe, Wasser, Salz, eventuell Zucker. Für Brote, die ohne Hefe gebacken werden, wenn es keine Sauerteige sind, verwendet man statt Hefe meist Backpulver, außerdem Eier, Fett, Milch, Salz, Zucker und eventuell Buttermilch oder saure Sahne. Vor allem schwere, herzhafte
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Vollkornteige, zum Beispiel aus Roggenmehl, brauchen eine kräftige Lockerung, für die Sauerteig sehr gut geeignet ist. Der Sauerteig ist eine Mischung aus Roggenmehl oder -schrot und Wasser, die man ein paar Tage an einem warmen Ort gehen lässt. Sie bekommen aber auch fertigen Sauerteig im Reformhaus, beim Bäcker oder in gut sortierten Supermärkten. Für eine richtig leckere Kruste formen Sie den Brotlaib entweder auf einer mit Haferflocken, Sesam, gehackten Nüssen oder mit reichlich Mehl bestreuten Arbeitsfläche oder streuen die eingefettete Backform direkt damit aus. Sie können das Brot auch vor dem Backen mit grobem Salz, Mandelsplittern oder Kümmel verzieren. Zuvor sollten Sie den Teig jedoch mit verschlagenem Ei bestreichen, weil dann die Dekoration besser hält. Der Backofen sollte unbedingt eine konstante Temperatur haben, da das Brot sonst nicht gleichmäßig aufgehen und bräunen kann. Damit sich eine schöne Kruste bildet, können Sie eine flache Schale mit kochendem Wasser auf den Boden des Backofens stellen. Wenn das Brot fertig gebacken ist, sollten Sie es aus der Form stürzen und zum Abkühlen auf ein Kuchengitter stellen. So wird die Kruste schön knusprig. Liebhaber von weicheren Krusten können das Brot mit einem Geschirrtuch bedecken.  -

Brotsorten aus Hefeteig schmecken am besten frisch, Roggenbrote aus Sauerteig schmecken besser nach ein bis zwei Tagen.
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Kräftig: Rustikales Bauernbrot aus Roggenmehl
Zutaten: 1.300g Roggenmehl (Type 1150), 250g Weizenmehl (Type 405), 800g Sauerteig, 1/2 bis 3/4l lauwarmes Wasser, 50g Salz, 1EL Zucker Zubereitung: Vermischen Sie die beiden Mehlsorten miteinander und drücken Sie eine große Mulde hinein, in die Sie den Sauerteig gießen. Dann alle Zutaten kräftig durchmischen. Je nach Konsistenz des Sauerteigs lauwarmes Wasser zugeben, salzen und zuckern. Formen Sie den Teig zu einem großen Teigballen, kneten Sie ihn kräftig durch und lassen Sie ihn anschließend einige Stunden zugedeckt gehen. Nochmals durchkneten, zu einem länglichen, hohen Laib formen und zugedeckt eine weitere Stunde gehen lassen. Den Teig auf ein einge-fettetes Backblech legen und mehrmals mit einer Stricknadel hineinstechen. Im auf 225°C (Gas: Stufe 4) vorgeheizten Backofen 11/2 Stunden backen lassen. Tipp: Stellen Sie einen kleinen, flachen Topf mit heißem Wasser auf den Backofenboden.
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Einfach zuzubereiten: Leckeres Schwarzbrot
Zutaten: 125g Weizenschrot, grob, 250g Roggenschrot, grob, 250g Weizenmehl, 125g Sonnenblumenkerne, 1 EL Salz, 1 Pkt. Trockenhefe, 1/2l Buttermilch, 200g Rübenkraut Zubereitung: Vermischen Sie grobes Weizenschrot mit grobem Roggenschrot und Weizenmehl. Sonnenblumenkerne, Salz und Trocken- hefe daruntergeben. Buttermilch und Rübenkraut zufügen und zu einem dünnen Teig verkneten. Den Teig in eine gut gefettete und leicht ausgemehlte Kastenform füllen. In den kalten Ofen (mittlere Schiene) schieben und bei 170°C ca. 3 Stunden backen. Nach 2 Stunden evtl. mit Backpapier abdecken, damit das Brot nicht zu dunkel wird. Das Brot dann noch ca. 1 Stunde im ausgeschalteten Ofen abkühlen lassen. Auf einen Gitterrost kippen, die Backform abnehmen und ganz auskühlen lassen. Das Schwarzbrot hält sich sehr lange, im Kühlschrank bis zu 3 Wochen.
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